Die meisten Singles scheitern nicht am Sound, sondern daran, dass am Release-Freitag niemand Bescheid weiß. Hier ist unser Fahrplan für Deine nächste Veröffentlichung: Technik, Vertrieb und Marketing in einem Zeitplan, zum Abhaken, mit Deinem Datum.
Olli, der Gründer von Green Voodoo, stand in den Neunzigern selbst als Musiker auf der Bühne und im Studio, hatte Platten- und Verlagsverträge, saß später als A&R und Produktmanager auf der anderen Seite des Tisches und hat digitales Marketing für Major-Releases gemacht. Was wir dabei immer wieder gesehen haben: Songs, die großartig klingen und trotzdem niemanden erreichen, weil der Upload am Mittwoch vor dem Release passiert und das erste Instagram-Posting am Freitag.
Die meisten Release-Checklisten hören beim Upload auf. Diese hier nicht. Produktion und Vermarktung laufen parallel, und genau so ist sie aufgebaut.
Faustregel: Sechs bis acht Wochen ab fertigem Master. Hochladen spätestens vier Wochen vor Release.
Trag Dein geplantes Release-Datum ein, dann siehst Du bei jeder Phase, bis wann sie erledigt sein sollte. Dein Fortschritt bleibt nur in Deinem Browser gespeichert.
Tipp: Releases erscheinen weltweit freitags. Wähl am besten einen Freitag.
Stand: September 2026 · Plattform-Regeln ändern sich, im Zweifel beim Vertrieb nachsehen
Trag Deine Adresse ein und wir schicken Dir die Checkliste als PDF, zum Ausdrucken, Abhaken oder Weiterleiten an die Band.
Rechne mit sechs bis acht Wochen ab fertigem Master. Hochladen spätestens vier Wochen vor Release, dann bleibt Zeit für Pitch, Pre-Save, Presse und Content. Wer eine Woche vorher hochlädt, verschenkt den Editorial Pitch fast immer.
Für den Upload nicht, das erledigt ein digitaler Vertrieb. Ein Label lohnt sich, wenn es Dir etwas bringt, das Du allein nicht hast: Reichweite, Netzwerk, Budget, Know-how. Dann aber mit einem Vertrag, den Du verstehst.
Zum Veröffentlichen nicht. Wenn Du eigene Songs schreibst, lässt Du ohne Mitgliedschaft aber Geld aus Radio, Streaming und Live-Auftritten liegen. Die GVL ist die zweite Baustelle, für Dich als Musiker:in und für die Aufnahme.
Über den Pitch in Spotify for Artists, spätestens sieben Tage vor Release, besser drei bis vier Wochen vorher. Dazu passende unabhängige Kurator:innen. Am Ende zählt, ob Leute Deinen Song speichern und wieder hören. Das entscheidet über Release Radar und Co.
Meistens nicht. Viele Angebote liefern Fake-Streams oder Publikum, das nicht zu Dir passt. Das verzerrt Deine Daten und kann Ärger mit dem Vertrieb bringen. Budget lieber in gutes Material und gezielte Ads auf einen Clip, der organisch schon funktioniert.
Für neue Acts meist Singles im Abstand von sechs bis acht Wochen. Jede Single ist ein eigener Anlass für Pitch, Presse und Content. Die EP bündelt das dann und hat schon Hörer:innen.
Bei Green Voodoo nehmen wir auf, mischen und produzieren, in Lasbek bei Hamburg, auf einem Pferdehof in einer Scheune von 1901, mit Sonnenstrom vom eigenen Dach. Auf Wunsch steht in den Credits Deines Releases dann „Recorded with solar power at Green Voodoo“. Und weil wir die Vermarktung von innen kennen, reden wir bei Bedarf auch über das, was danach kommt: Release-Strategie, Pitch, Content, Förderung.
Erzähl uns kurz davon. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
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